This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

0 Responses to

  1. Es wurden aus Süddeutschland isngesamt 300€ gesammelt – somit bin ich fast bie 0€ ;)!

    Ich weiß wie schwer es ist diese Gelder zusammen zu bekommen – daher möchte ich jetzt doch nochmal DANKE sagen… Danke für die solidarische Unterstützung und die vielen kleinen und größeren Solidaritätsbotschaften!

    One Struggle – One Fight!

  2. Es wurden in den letzten Wochen von zwei Töpfen insgesamt 350€ umverteilt!

    374,20€ bleiben noch offen…

    Ich freue mich sehr über die bis dato zusammengekommene Summe!!! Das ist eien große große Entlastung!!!

    Wenn ihr nochmal sammeln könnt um die letzten Euro zusammenzubekommen wäre es klasse…

    Solidarisch!

  3. So – ich habe allen Kommentaren geantwortet, jedoch – da mein Internet-Stick nicht mitgemacht hat – wurde anscheinend nichts gespeichert oder tatsächlich veröffentlicht. Nun ist bei mir großer Frust alles erneut zu schreiben, da ich mich inhaltlich mit allen Kommentieren auseinandersetzten will. Also soweit erstmal: In den nächsten Tagen werden ich alle aktuellen – und auch zukünftige – Kommentare abarbeiten und den Versuch unternehmen zu allen meinen Aussagen auch Referenzen mitzugeben, denn ich ziehe mir ja nichts aus der Nase wie ich von einigen Kommentierenden vermute.

    Daher auch der Aufruf: Wenn wir ernsthaft hier miteinander diskutieren wollen, macht es Sinn unsere Aussagen – z.B. zu Palästina, der Hamas etc. – zu Belegen (Links, Quellennachweise), so hat das Ganze auch einen pädagogischen Effekt und wir können, basierend auf Tatsachen diskutieren.

    An sich freue ich mich jedoch über die rege Diskussionsbereischaft auch wenn einiges eher Rumblöcken näher kommt – aber dahinter steckt ja ach was;)!

  4. nun sind es bereits 1305€ die umverteilt wurden:) – bleiben 644€ der aktuellen rechnung noch offen… *spread the word*!

  5. aleks andar says:

    hm, woher weiß man denn, dass es sich um einen antideutschen handelte? und dass es nicht vielleicht ein jude war, oder auch ein jüdischer antideutschers, der die fahne als antisemitismus gelesen hat? ich weiß nicht, woraus das gelesen wird. bedenklich finde ich auch, wenn ein weiß-deutscher sich die palästinaflagge, das widerstandssymbol der palästinenser*innen aneignet und sie so weiter enteignet, eigentlich wie israel es tut.

  6. Samia says:

    emanuel aurilapis:

    Es ist klassistisch zu berlinern, um was “Dummes” zu sagen. Ähnlich wie wenn Weiße auf Kanake machen, um sich irgendwie von den Sexismen zu distanzieren, die sie grad unbedingt loswerden wollen.

    Und gegen küchenpsychologische Ferndiagnosen kann man nicht viel sagen außer is halt Quatsch.

  7. kein says:

    Hm. Was hat denn eine Nationalfahne damit zu tun, auf rassistische Zustände aufmerksam zu machen? Erschließt sich mir nicht.
    Naja, und Israel ist schon ein wenig mehr als ein Kolonialstaat und Punkt.

    Wenn alle (beide “Seiten”, Antideutsche wie Antiimps) die Situation mal ein wenig in ihrer Komplexität sehen würden, müsste es nicht ständig diese bescheuerten Konfrontationen geben. Und man könnte sich konstruktiv verständigen.

  8. anwesende says:

    Bei den “Angegangenen” handelt es sich nicht um “Rote Aktion Berlin” sondern “Jugendwiderstand Berlin”! Bitte im Artikel korrigieren 🙂 Liebe Grüße

    Siehe:
    http://jugendwiderstand.blogspot.de/2015/03/demo-gegen-rassismus-und-hetze.html

  9. Spieltkeinerolle says:

    Schade. Ich finde es gut, dass Du auf den Angriff aufmerksam machst – und auch, dass Du dazwischen gegangen bist. Leider scheinst Du eine ebensolche Einseitigkeit an den Tag zu legen, wie der von Dir als antideutsch Bezeichnete.

    Meinst Du nicht, dass es auch angesichts des auf palästinensischer Seite vorhandenen (wobei ich hier keinerlei Quantifizierungen impliziere) Antisemitismus für das Anliegen der Demonstration insgesamt besser wäre, wenn keinerlei Nationalflagge getragen würden?

  10. Miersbacher says:

    @Kentrailer ist das alles was du an Argumenten hast?
    Ernsthaft?
    heroisiert wird in dem Artikel nichts, lediglich real existierende Zusammenhänge verdeutlicht.
    Auch wenn ich kein Fan von Nationalflaggen bin und ich keine Palestine oder Israel Fahnen sehen möchte.
    Peinlich ist es, als Antideutscher Leuten das tragen von dieser Flagge untersagen zu wollen – wissen wir doch alle dass die AntiDSekte selbst die größten NationalLappenSchwenker sind.
    Lustig ist es, wenn die deutschen Antideutsche völkisches- und nationalistisches Gedankengut erkennen mögen, aber völlig unfähig sind sich selbst zu reflektieren –
    Dann würde ihnen auffallen dass ihre gesamte Ideologie auf einem Dogma aus völkischer und nationalistischer Logik besteht (zB. befürworten und abfeiern des Zionismus, eine völkisch-fundamentalistische Blut- und Boden-Ideologie oder das pure Abfeiern des Staates Israel und USA).

    Hoffe du warst nicht zu traurig am Samstag, aber lustig, wie bei euch der Beissreflex ausbricht, kommt es zur verhassten Palästinaflagge.

    SchwarzWeiss, GutBöse = die Antideutschen.

    Bevor du das nächste mal mit einem Kommentar versucht die Dinge aus dem Zusammenhang zu reissen, les dir dein geheule lieber 2mal durch.

    Ihr bekleckert euch nicht mit Ruhm, ihr WannaBes 😉

    in diesem Sinne: FCK ANTI-DEUTSCHE

  11. emanuel aurilapis says:

    ik versteh ditt ja och nich wa, watt die immer gegen dieses palestina ham, najut, die hamas will nen gottesstaat errichten und trainiert schon ihre kindeskinder im jihat, aber jut, kann mensch ja drüber streiten, gibt ja och noch nich so crasse palis, die werden von der hamas zwar oft in allah öffentlichkeit und seinem namen hinjerichtet, aber das wird schon seine gründe haben, wa, steckste ja nich drin…
    macht euch am besten nich die mühe die existenz des staates zu ergründen, der bis heute der einzige zufluchtsort für die menschen und deren kinder ist, die in einem land vernichtet werden sollten, in dem auch eine “linke” bewegung nie perfekt sein wird!

    ausserdem denk ich das ihr euch schuldig fühlt, weil ihr euch deutsch fühl, und weil sich schuldig fühlen für etwas was ihr nicht getan habt schon bescheuert ist, projeziert ihr dies lieber auf eine andere gruppe, die sich aus einem verantwortungsbewusstsein kritisch mit euren äusserungen und taten auseinandersetzt.. eine abwehrhaltung gegen kritik aus den eigenen reihen führt irgendwann zur diktatur

    bis dann und mit liberazionärem faust zum gruße
    ihr flachzangen

  12. Schlandine says:

    Gut gemacht.
    “Antideutsche” sind einfach Anti-Ausländer, deswegen nehmen sie DAS Thema, was Immigrant_innen und deutsche Linke gleichermaßen mobilisieren KÖNNTE und benutzen es als Keil. Genau wie TAZ mit ihrer Anti-Ossi-Hetze.
    Deswegen war Blockupy der deutscheste Tag in der jüngeren Geschichte Frankfurts. Pierre Vogel zieht mehr AusländER auf die Zeil.
    Die Sovietunion war schon gegen Israel, bevor es den Staat gab und es bestand unter Sozialist_innen nie die Frage, ob Israel kein US-Vorposten ist.
    Das kommt von diesem ganzen Anti-Autoritären, Post-Organisations, Karnevalskommunismus. Wir brauchen klare Linien gegen Spalter_innen und about:blank-Zombies, die Demo mit Afterparty verwechseln.

  13. bomer harry says:

    Kommentar zu Kommentar:
    “anti deutsche” sehen sich doch als antideutsche weil sie sich schuldig fühlen.. und linke selbst Geißlungen kennen wir ja auch schon länger.. interessant sind die die jetzt weder antideutsch sein wollen noch schuld aber rassistische kakscheiße machen.. lügen verbreiten und das auf auch auf kosten von betroffene von Antisemitismus.. solidarisch mit den Judinnen die frieden wollen ist das eher nicht.. höhsten solidarisch mit den rechten Israel.

  14. Kentrailer says:

    Etwas überspitzt dein Artikel, ebenfalls lächerlich dargestellt, auch die Heroisierung einer Flagge auf einer AntiRa-Demo. Das ist mehr als peinlich. Und ehe die Schublade kommt, nein wir stecken nicht drin. Doch AntiRa hat mehr als nur mit Palästina zu tun. Diese Einstellung ist nationalistisch, völkisch. Einfach nur ekelhaft was am Samstag abgelaufen ist. Und natürlich sind wieder die »Antideutschen« Schuld, wie derzeit in jeder Debatte …

    Undifferenziert und plakativ …

  15. liebe alle:

    aktuell wurden mir 1235€ auf mein konto umverteilt:) – damit bleiben von der aktuellen rechnung noch 714,95€ zum zusammenkriegen… wie gesagt müssen noch die gerichts- und verfahrenskosten aus münchen eintudlen (um die 700€) von denen ja wiederrum 50% von den rote hilfe genoss*innen übernommen werden. bleiben also ca. 1400€ insgesamt die ich an den staat zahlen darf…

    jeder kleine und auch größere betrag auf dem konto fühlt sich richtig gut und kollektiv an! schön zu sehen, dass die szene doch auch zusammenhalten kann und einander nicht vergisst!!!

  16. Liebe alle:
    Wie ihr seht habe ich in der Rechnung einige Fehler gemacht – um dies jedoch aufzuzeigen habe ich das falsche durchgestrichen udn das richtige neu dazu geschrieben. Im Grunde geht es darum, dass ich die Gesamtstrafe (Gerichts- und Verfahrenskosten + Strafe) + Anwaltskosten (erste Nummer ganz oben) bezüglich der Aktion an/in der Nigerianischen Botschaft in Berlin zzsammen aufgelistet habe und weiter unten erneut die Gerichts- und Verfahrenskosten aufgelistet hatte. Dafür hatte ich vergessen die Anwaltskosten seperat aufzuzeigen. Nun müsste alles rihctig sein, was super ist, denn dann fehlt weniger Geld um die Strafe komplett zu decken:)!

    Nachdem ich den zweiten Aufruf gestartet habe sind innerhalb von 2 Tagen bereits 115€ weiter umverteilt worden:D – das macht also insgesamt nun 970€!!

    Danke auch für die kleinen SoliBotschaften im Betreff – das ist immer sehr aufbauend:)!

    Bitte spreaded den Aufruf breit in eure Netzwerke weiter – One Struggle. One Fight.

  17. Pingback: eleonora roldán mendívil wrote a new post, Politische Repression: Kollektiv Finanzieren!, on the site cosas que no se rompen « Frontiere digitali

  18. heute sind es schon 655€…

  19. Heute sind es schon 495€ – also 1/4 von den knapp 2000€ die mindestens auf mich in Eigenbeteiligung zukommen… Bitte verbreitet diesen Aufruf nochmal in eure Kreise und Netzwerke! Die ganzen kleineren Summen machen nämlich gehäuft doch ganz schön viel aus!! Solidaridad!

  20. Aktuell sind insgesamt 290€ eingegangen:)…

  21. Liebe Leute – ein kleines Update zu den Widerstands-Einnahmen: in den letzten zwei Tagen sind 180€ mit dem Stichwort ‘Widerstand’ auf das angegebene Konto gekommen! Zum Teil mit sehr schönen, bestärkenden Zeilen dazu… das macht insgesamt 260€ seit Ende Oktober 2014.
    Kein ‘Danke’ sondern ein “voll gut”:)…
    Aufm Sprung…

  22. Pingback: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Dicke Bäuche, weiße Profilierungen, Gegen-Perspektiven auf Flucht & Migration – die Blogschau

  23. emden09 says:

    Dem ist nicht viel hinzuzufügen, außer vielleicht ein paar Anmerkungen.

    Es ist schlimmer.

    Ein “weißer Deutscher Angreifer” wird aus den Hirnen mit solcher Gründlichkeit ausgewaschen, dass Verbrechen, die tatsächlich von „weißen Deutschen“ verübt wurden (NSU) zunächst vor allem deshalb nicht aufgeklärt werden konnten, weil man die Täter*innen im Migrationsumfeld der Opfer suchte.

    Die Zwangssterilisation von Arbeiterinnen wird inzwischen subtil wiederaufgenommen. Hartz4-Empfängerinnen wird in Teilen Deutschlands die Antibabypille kostenlos verschafft.

    Aus dem Baseballschläger auf dem Bild der Überwachungskamera wird in einer Vielzahl von Berichten „ein einziger Schlag mit der Handkante gegen die Schläfe“. Ohne dass ich verifizieren könnte was wahr ist.

    Usw.usf.

  24. Pingback: Tuğçe Albarak – von Zivilcourage und struktureller Gewalt | Der k_eine Unterschied

  25. Lion says:

    hab s zeitlich nicht geschafft. bin auf deine berichte gespannt. hoffe, war für dich nicht zu schlimm, sondern hattest Unterstützung und hat was gebracht etc.

  26. Silvester says:

    Außerdem wäre es sehr toll, wenn eine Nachricht über das erfolgreiche posten eines Kommentars käme. So verunsichert es doch etwas.

  27. Jayrôme says:

    “But a smile can’t buy food.”

    Thanks for this text.

  28. Pingback: Solidaritätserklärung von Eleonora Roldán Mendívil: Privilegien nutzen! Zum Hunger- und Durststreik von Asylum Rights Evolution | Asylum Rights Evolution

  29. Pingback: Offener Brief an Heimathafen Neukölln: Wir sind keine "Schlitzaugen"! | korientation e.V.

  30. Deutschhilde says:

    Nochmal zum Argument der “Schutzräume” (oder “Luftschutzkeller”?):
    Da muss ich einen Neoliberalen zitieren: “Im 20. Jahrhundert wurden mehr Menschen von ihrer eigenen Regierung ermordet als von ‘fremden.'”
    Nationale Selbstbestimmung ist kein Sakrament und wird – wie in Jugoslawien, Ukraine und auch Israel – von Imperialisten einfach bentutzt, um privatisierungsfreudige Marionettenregierungen einzusetzen und das resultierende Elend nicht selbst an der Backe zu haben. Man nennt es auch Outsourcing.
    Zur “Judenfrage”:
    Marx hat schon 1843 erkannt, dass jeglicher “Kulturkampf” sich im Kern um sehr weltlichen Futterneid dreht.
    Die antideutsche Position schreibt ja diesen Kulturmythos mit der Rede von einem mythischen Existenzrecht fort. Dieses mythische Recht hat der jiddische Volksmund bereits entlarvt, bevor eine hebräische Armee existierte: “a shprakh iz a dialekt mit an armey un flot.”
    Sollte Europa wirklich den Absolutismus überwunden haben? Von wessen Gnaden bitte leitet sich die Herrschaft ab? Israel ist genauso ein Gottesstaat wie die BRD- Wöllte also die Hamas einen Gottesstaat, könnte sie ja einfach bei Israel bleiben.
    Wer, wie die Antideutschen, einen Gottesstaat verteufelt und den anderen heilig spricht macht nichts anderes als die “Islamkritiker” in einem Land, wo der Bundespräsident ein Pfaffe ist.

  31. Und – zur allgemeinen Erheiterung – einige Ausschnitte aus den Anworten auf diesen Text:

    #1
    “in diesen kreisen wird dann auch gerne vergessen, dass 1948 die arabische welt angetreten ist israel auszulöschen und die juden ins meer zu treiben”

    — Ach ja, das wieder! Klar: da war alles friedlich im sogenannten ‘Nahen Osten’ und die KOMPLETTE welt ist dann, mit der führung der *bösen Araber* eingetreten um alle Jüd*innen ins mehr zu werfen… Interessanterweise haben schon 1948 die Mehrheit der als jüdisch Markierten oder Selbstpositionierten Israel abgelehnt – hm. Deswegen haben auch nach ’48 Zionist*innen so händeringend um jüdische Immigrant*innen gesucht (vor allem blue-collar Arbeit*erinnen), dass ein bestimmter Flügel in arabische Länder gegangen ist (z.B. in den Irak) und angefangen hat Angst und Schrecken in den dortigen jüdischen Gemeinden zu propagieren; durch Bomben und Attentate auf die eigene Community. Somit wurde ein Massenexdus dann in den 1950’er Jahren nach Israel getriggert… und der Mythos der ‘antisemitischen Araber’ geschaffen (was ja ein Widerspruch in sich ist, denn der Begriff ‘Semite’ wurde von weiß deutschen Anthropolog*innen im 19ten Jahrhundert erfunden um Sprachgruppen – wie Arabisch und Hebräisch – zu klassifizieren und dann die Sprechenden dieser Sprachen als ‘Semit*innen’ fremd zu bestimmen). Hier wird dann auch mal prompt – wie wir es kennen – zionistisch = jüdisch gestellt; und Anti-Ds können sich somit zu den *Rettern aller Juden* stilisieren… aber die Rechnung geht einfach mal nicht auf, da schon seit immer eine große Zahl von als jüdisch Markierten den Zionismus strikt abgelehnt hat – auch nach 1945!

    **nachzulesen übringens bei Ella Shohat: Sephardim in Israel: Zionism from the Standpoint of Its Jewish Victims (in: Dangerous Liasons. Gender, Nation, & Postcolonial Perspectives)

    #2
    “Abgesehen davon, dass es m.E. kaum möglich und gefährlich simplifizierend ist, historische Kausalitäten a la 1. 2. 3. ziehen zu wollen, wundert mich doch schon sehr, wo Du Deine 1 setzt. Du forderst ein, nicht bei 2. und 3. anzufangen, tust aber genau das. Wieso hat denn die Weltgemeinschaft eingesehen, dass es einen Staat bedarf, um die Sicherheit der Juden zu gewährleisten? Es war doch der europäische und insbesondere der deutsche Antisemitismus, der verdeutlicht hat, dass es einen jüdischen Schutzraum bedarf. […] aber den Holocaust gänzlich außen vorzulassen (wie Du es tust), grenzt schon an Geschichtsrelativismus.”

    — Noch ein Runner: die “aber, aber – da war doch der Holocaust”-Karte. Hä, ja, das hat niemensch geleugnet! Und was hat da jetzt mit Palästina zu tun?! Waren es Palästinenser*innen die eine faschistische ‘arische’ Gesellschaft aufbauen wollen?! Habe diese Millonen Gewerschaftler*innen, Kommunist*innen, Anarchist*innen, Sexarbeit*erinnen, als behindert markierte Menschen, trans* und inter* Menschen, Jüd*innen, Roma, Schwarze… systematisch ermordet?! Hab ich da was verpasst – denn ich dachte das waren Nazi-Europä*erinnen?! No?! Bei 1. anzufangen war ein Bezug darauf, dass mit “Hamas ist eine Terrororganisation…” anfängt – also wie jeder rechts-konservativer Kommentar in einer beliebigen Tageszeitung! Mir geht es darum alles in einem Kontext zu sehen – und hier vor allem die Palästinensische Befreiungsbewegung… keine*r hat vom Zionimus gesprochen und dessen roots… wobei diese ja weit weit vor 1945 liegen… und: don’t forget, dass die Mehrheit der Überlebenden als jüdisch verfolgten Menschen nach 1945 überall hin, außer nach Israel wollte! Deswegen sind so viele jüdische Menschen in die USA, nach Russland oder auch nach Lateinamerika gegangen. Dieses Argument ist also gar keines, da es nur darauf hin abzielt der anderen Person Geschichtsrelativismus zu unterstellen und somit sagen zu können:

    #3
    “ele bekennt sich also wie viele andere auch zur ideologie und dem terror der hamas, bis alle judinnen und juden (“ashkenazim” wie “mizrahim/sephardi”) ins meer getrieben wurden. erst danach wird sich dann mit der hamas, partnern, ihrer ideologie und ihrem terror (nicht nur gegen israel) auseinandergesetzt.”

    — Wann und wo habe ich mich bitte zur Hamas bekannt?!

    #4
    “Die antisemitisch motivierten Angriffskriege der arabischen Staaten, die auf die israelische Unabhängigkeitserklärung folgten, als Legitimation für den faschistoiden Terror der Hamas heranzuziehen, ist so antiemanzipatorisch wie’s nur irgendwie gehen kann. In deinem antizionistischen Wahn bist du aber – so scheint es – eh nicht mehr ansprechbar für rationale Argumentation.”

    — Haha, das sagen mit ‘Anti-Deutsche Deutsche’:P?! Also, nun bin ICH nicht mehr ansprechbar — hört ihr euch eigentlich selber sprechen?!

    Alle diese Kommentare kommen aus jeweils unterschiedlichen öffentlichen E-Mail Antworten. Es scheint als ob diese Leute sich irgendwie verkriechen und immer wenn 1x Zionismus oder 1x Israel fällt kriechen sie aus ihren Gruppen und Grüppchen raus und fangen an sich als die *besseren* Deutschen aufzuspielen.

    Was dabei bekannt ist, ist eine Struktur, die sich so peinlich genau widerholt, das es schon lächerlich eingespielt wirkt:

    1. Auf Fragen wird nicht geantwortet (“Warum ignoriert ihr die israelische Linke und unterstützt die dortige RECHTEN Positionen?”) sondern mit einer absurden Gegenfrage, die absolut nicht zur Sache ist, gekontert (“Wie legitimiert ihr die Hamas?”).
    2. Wenn mensch sie darauf aufmerksam macht, dass mensch sicher nicht Hamas, Hezbollah etc. legitimieren möchte (analysieren und legitimieren sind für mich zwei paar Schuhe, ählch wie verstehen vs. unterstützen)- fordern die Leute, deren “Terror gegen Israel” anzuerkennen. Wenn mensch sich nicht auf dieses strange Spiel einlässt (weil es ja auch so hart populistisch und unsachlich ist!) heißt das prompt “Ihr unterstützt die Hamas!”. Und damit ist mensch dann raus…
    3. Als nächster Schritt wird der Zionismus per se mit dem Schutz aller Jüd*innen gleichgesetzt. Zionist*innen und Jüd*innen werden spätestens ab hier synonym verwendet — das schafft Legitimität und tut der Deutschen Seele gut. Wenn mensch versucht hier eine klare Trennung zu ziehen, wird einem Antisemitismus unterstellt. Aha…
    4. Dann wird noch schnell die Holocaust-Karte ausgefahren, indem behauptet wird, dass nach 1945 ein Schutzraum in der Form eines Kolonialstaates für jüdische Menschen unbestreitbar wäre. Wenn mensch erzählt wie der Zionismus eine von vielen Lösungsansätzen für die rassistische Verfolgung jüdischer und als jüdisch markierter Menschen in Europa des 19ten Jahrhunderts darstellte, werden ALLE innerjüdischen Kritiker*innen als *selbsthassende Juden* deklariert damit mensch sich dieser radikalen und teils revolutionären Stimmen entledigen kann. Komische Linke…

    Also: ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß und lerne immer wieder dazu… z.B. was es für eine lächerlich simple Struktur in diesen sich immer wiederholenden Argumentationen gibt!

  32. Another very important statement found on ‘lefteast’:

    #Crimea—Not “Ours” or “Yours”
    http://www.criticatac.ro/lefteast/crimea-not-ours-or-yours/

    and a satirical radio-podcast on German politicians talking about Ukraine (in german):

    #„Unästhetische” Regierungsbeteiligung in der Ukraine — Kiew Krim
    http://www.youtube.com/watch?v=_RipJG4n1ko

  33. Pingback: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Trans* im Film, aktivistische Musicals und Gerichtsverfahren – Die Blogschau

  34. trippmadam says:

    Danke für den Hinweis. Das bestätigt das schlechte Gefühl, das ich habe, wenn ich über die Ukraine lese.

  35. Pingback: korientation Aktion: "Wir sind keine Schlitzaugen!" | korientation e.V.

  36. Pingback: Anti-Asian Racism in Germany? Asian Germans Mobilize | diacritics.org

  37. Pingback: Die Berlinale ist vorüber, die Oscarverleihung kommt – Linkspam

  38. Und ich habe nochmal nachgedacht – ‘sind’ meine Tanten Schwarze Frauen*? ‘Ist’ meine Oma eine Schwarze Frau*? Und ‘sind’ wir, du mamá und ich, Braun?! Werden wir nicht dazu ‘gemacht’? Dies sind ja erstmal Zuschreibungen einer Gesellschaft die gelernt hat nach ‘Farben’ (oder angeblichen Farben) einzuteilen (weiße Vorherrschaft!). Wie wir aussehen sagt teilweise halt wenig aus was unsere vielen Hintergründe sind. Dementsprechend sind meine Tanten nicht mehr oder weniger ‘afro’ als meine Mama oder ihre Brüder. Jedoch der eine Unterschied machts: sie, Rosa Maria und Mila, können anti-Schwarzen Rassismus erleben, ganz physisch am eigenen Körper; meine Mama Charo und meine Onkel Julio und Víctor nicht. Ist schon krass wie dieser Colorismus sich stark auf unser Leben, unsere tägliche Erfahrung ausprägt. Für mich gilt es diese Erfahrungen nicht zu vermengen sondern die Parallelen und Brüche auf zu zeigen um solidarisch gemeinsame Kämpfe zu führen.

  39. Charo Mendívil says:

    Gracias!

  40. Pingback: Open Letter to the Heimathafen Neukölln: We are not slanty eyes! | kate hers rhee

  41. Also The Guardin’s Richard Seymour has published a very broad analysis on this: “Feminism can save France from Islam: that’s the real message of Majorité Opprimée” (Link: http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/feb/13/feminism-france-islam-majorite-opprimee-racism)

    He states:

    “Yet the film has chosen to set up a scenario in which a middle-class, “good” French person is assaulted, and let down by the police, who in so doing let the racaille get away with it. The wife, letting down her husband, risks turning him into the worst possible thing, a balaclava-wearing Muslim simpleton. This is the clincher, as far as the film is concerned: civilised France risks being Islamicised if it does not embrace the kind of curiously misogynistic feminism of Pourriat’s film.”

  42. I just got forwarded followig article in German “”OPPRESSED MAJORITY”: Feminismus nur für Weiße” (Link: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-02/film-unterdrueckte-mehrheit-feminismus-rassismus), which I find very important. The author Mohamed Amjahid correctly describes the underlying racist assumptions of this movie, analyzing a) the representation of Nissar (the veiled day-carer), as well as b) the centrality of the ‘girl* gang’, portrayed black-haired as wel as speaking a ‘Banlieu’-French common to 2nd/3rd generation migrant youth.

    With a Brown malized friend I discussed this second scene – I didn’t inherently read the ‘girl* gang’ as Brown; yet he did, though he doesn’t speak French. The image of ‘boy* gangs’ in the Westren European imagination is i fact that of ‘Turkish/Arab’ boys lurging around corners, waitig to assault their next white victim. Often we have dicussed how fearful white people, and especially white women, encounter my friend, when he is walking home late in the night, minding his own business. Though they know about their own power within this society, they constantly fear the Borwn_Black men*’s attack. This creates very akward situations where at times people change their seats on the train or just panically stare at you – when we re together, i feel and see these looks too. Of course, as a single Brown woman* I am hardly ever seen as a serious danger or threat; yet the moment I am with my Brown friends_comrades ‘we’ become a collective danger to the German public.

    Thus, it makes sense to me that the ‘girl* gang’ is imaged ‘immigrant’/Brown. One girl is named ‘Samia’ – a typically North African, not French name! Having this hint/understanding, the movie becomes the more problematic.

  43. Ich habe gerade folgendes Offenes Schreiben an ‘Heimathafen Neukölln’ unterschrieben:

    http://dangerbananas.blogspot.de/2014/02/offener-brief-wir-sind-keine.html

    Mir scheint es wichtig rassistische Zuständen mit Druck nachzuegehn und glaube, dass wir hier bei der Aktion des Heimathafens Neukölln auf ein sehr schönes Paradebeispiel ‘mittel-links-multikulti’ Alltagsrassismus gestoßen sind. Indem ‘Rassismus’ in die USA, nach Südafrika oder sonstwohin projeziert wird, können weiße Normvorstellungne die die alltägliche Gewalt für nicht-weiße Menschen kostituiert, verschleiert werden.

    Auch wenn ich einzelnen Formulierungen in diesem Offenen Schreiben kritisch gegenüberstehe (Beispiel: Positiver Bezug auf ‘Demokratie’ scheint mir ein verfehlter Bezug zu einem aufklärerischem und liberalen ‘Menschentum’, der ja von Anfang an ohne Frauen*, Kinder, nicht-weißen Menschen sowie als körperlich ‘behindert’ konstruierten Menschen gedacht wurde und gefährlich, da es sich im Rahmen des hegemonial ‘Sagbaren’ bewegt und somit die ganze Demokratie-inhärente Gewalt und Unterdrückung – Diktatur der angeblichen Mehrheit; Wahlen nur für Staatsbürger_innen etc.! – verschleiert) ist dies für mich eine strategische Bündnispolitik um Gesicht/Namen zu zeigen und als Community weiteren Druck auf weiß-hegemoniale Ausreden zu üben. It’s a start…

  44. Hier nun die dürftige standardisierte und mit multikulti-Floskeln (“aber, wie sind doch nicht rassistisch!”) versehene, ernüchternde Antwortmail der Frau Aehnelt:

    “Guten Tag,
    an diejenigen, die sich bezügl. eines Fotos Eingangsbereich des Heimathafen Neukölln bei mir gemeldet.

    Wir glauben fest an die Kraft der Menschlichkeit und der Begegnung – über die Grenzen von Sprache und Herkunft hinweg.

    Der Heimathafen Neukölln beschäftigt sich seit Jahren unter anderem mit den Themen Migration und Heimat, wir machen Stücke über junge Menschen mit arabischen Wurzeln, wir arbeiten mit Autoren und Künstlern aus Syrien und Marokko zusammen und wir zeigen mit der Bühne für Menschenrechte seit über einem Jahr erfolgreich die Asyl-Monologe.
    Auf unserer Bühne standen schon hessisch sprechende Iraker und Österreicher, die die Hosen runterlassen mussten.

    Falls wir mit dem betreffenden Foto Gefühle verletzt haben, tut uns dies leid und wir entschuldigen uns dafür. Es war Teil einer Fotocollage mit ca. 40 Fotos von Neuköllnern, die sich in aller Welt im „I love NK“ –T-Shirt haben fotografieren lassen und diese an uns geschickt haben. Es wurde bereits entfernt.

    The picture has been removed.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Stefanie Aehnelt
    Heimathafen Neukölln”

  45. Das Foto scheint ab heute (Di., 04.04.2014) abgehängt worden zu sein. Eine öffentliche Stellungnahme gibt es bis jetzt nicht.

  46. Bäumchen says:

    Oh ich liebe deinen Text sehr 😀 Danke dafür.

  47. Matt says:

    Danke für deinen differenzierte, reflektierte, empowernde und gut recherchierten Text, ele! THUMBS UP 🙂

  48. *DEU* (for English please scrolln down!)

    “… unsre Antwort: Widerstand”
    Aufruf zur solidarischen Prozessbeobachtung

    Liebe alle:

    früher oder später erleben alle links-politisch aktiven Menschen die doch nicht so schützende Hand des Staates. Die politische Repression im Kontext der Nachwehen der Besetzung der Nigerianischen Botschaft im Oktober 2012, hat nun auch mich erreicht.

    Der Tatvorwurf gegen mich lautet “Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte” – und kann mit einer Geldstrafe in höherer dreistelliger Zahl bzw. Knast (wenn ich das Geld nicht auftreiben kann) enden.

    Daher bitte ich euch den Prozess solidarisch zu beobachten:

    — Mittwoch, 22. Januar 2014
    — Raum: 572
    — Uhzeit: 12:30h
    — Ort: Turmstr. 91, 10559 Berlin

    Unterstützung in Form von Geldumverteilung kann gerne auf folgendes Konto:

    Betreff: Widerstand
    Konto-Nr.: 1152281600
    BLZ: 430 609 67
    BIC: GENODEM1GLS
    IBAN: DE36 4306 0967 1152 2816 00
    Name: Khorasani Arablouye Yekan
    Vorname: Seyed Ashkan

    Weitere solidarische Aktionen von Einzelnen und Gruppen sind sehr willkommen!

    Soweit.
    SOLIDARIDAD.

    …………………………………………………………………

    *ENG*

    “… our response: resistance”
    Call for solidarity process observation

    Dear all:

    Sooner or later all left-politically active people experience the not so protective hand of the state. The political repression in the context of the aftermath of the occupation of the Nigerian Embassy in October 2012, has now reached me too.

    The accusation against me is “resisting law enforcement officers” – and may be fined in an upper three-digit number or jail (if I can not manage to get the money together).

    Thus I ask you to observe the process in solidarity:

    — Wednesday, 22. January 2014
    — Room: 572
    — Time: 12:30h
    — Place: Turmstr. 91, 10559 Berlin

    Support in form of money redistribution can be transferred to followig account:

    Subject: Widerstand
    Account-No.: 1152281600
    Bank Code Number: 430 609 67
    BIC: GENODEM1GLS
    IBAN: DE36 4306 0967 1152 2816 00
    Surname: Khorasani Arablouye Yekan
    Name: Seyed Ashkan

    Further solidaric actions from individuals and groups are very welcome!

    So far.
    SOLIDARIDAD.

  49. mies says:

    PTK is ne Kartoffel, darum geht es auch in dem Track, er wird nur wenn er mit PoCs rumhängt manchmal nicht als solche gelesen, jedoch ist er kein PoC!

    und er ist ein homophob hasserfüllter idiot, wenn er und seine leute zur vertreibung von “schwule Bonzenjungs in Designerhemden” aufrufen!
    damit sind damit alle nicht-heteros gemeint, ihm ist doch scheiß egal ob reich, arm oder was auch immer!
    bist du wirklich so naiv? WTF!

    “Was PTK auf dem ‘Anti-Turista’-Track beschreibt ist die Wahrnehmung einer poverty-class zu reichen, auch queeren, Touristen – für mich nicht genuin homophob (zumindest hier nicht):

    “Ich seh zwei schwule Bonzenjungs in Designerhemden, laufen am Kotti rum und halten Händchen; vorbei an Leuten die haben kein Cent für Essen”

    ich finde es ätzend wenn unter dem deckmantel von anti-aufwertung homophobie versteckt wird!

  50. Emal says:

    Dieser Kommentar ist gar nicht so schlecht.
    Wie viele Passdeutsche wünschen sich denn, nicht zu Deutschland zu gehören, bilden sich eine imaginäre “Identität” – hautfarblich, national, religiös, sexuell – die die Sozialversicherung, die Kleingartenkolonien und auch die Bundeswehr ausblenden? In der Statistik sind wir entweder ArbeitnehmER und ArbeitgebER (und Beamte), alles andere ist Schopenhauerei.
    Rassismus (Glatzen), Sexismus (Sexindustrie), Besitzstreben (Kleinbürgertum), Mackertum (Proll) – assoziieren doch viele mit “dem Pöbel” und “der Pöbel” ist im Zweifelsfalle deutsch und so gar nicht Hoffnungsträger der Revolution.
    So einfach ist das leider nicht, denn genauso wie ich mir mein “Undeutschsein” einbilde, bilde ich mir die “Deutschheit” der anderen ein. “Was sind die ganze innere Organisation der Völker, alle ihre internationalen Beziehungen anderes als der Ausdruck einer bestimmten Arbeitsteilung?”
    Die Moralkeule ist eine Waffe im Kampf aller gegen alle. Dann fragt sich “der Pöbel” natürlich: “Was soll ich denn für deren Befreiung tun? Die tun ja auch nichts für meine.” So müssen wir immer wieder erklären: Mit der zwischenstaatlichen Ausbeutung endet auch die innerstaatliche, mit dem Drei-Welten-System zerbricht auch das Klassensystem – und mit der internationalen Ausbeutung wächst auch der deutsche “Niedriglohnsektor,” so weit, dass es inzwischen wieder Arbeitslager gibt.

  51. Jayrôme says:

    Muchas gracias por haberme hecho descubrir este poema!

  52. dieseremal says:

    1. You lose your apartment in the immigrant ghetto because a white Scottish-American in Switzerland would rather rent it out to a PoC/Queer/biodeutsch Canadian/Romanian/Schwäbisch artist/student/anarchist.
    Where do you move? Out to Brandenburg, where “the Nazis” live? Back to “your country”, where “your brothers/sisters” will treat you worse than the Germans?
    2. Thinking of a cousin in USA. Parents divorced. Father is white, drinking issues, used car dealer, lower working class from the Rust Belt. Only working-class family branch I ever met. In high school, got caught selling dope. After college, he worked for pharmaceutics industry.

  53. scippu says:

    Hey dear, what a great and moving article.
    I never really thought of what did happen to me when I was in this relationship as rape simply because I let it happen. I am still quite angry with that guy because even when I didn’t speak up he must have sensed my pain and shame. He must have felt my tense body as well even if he didn’t see my tears because he couldn’t see my face.
    But now, even if there are so many poor girls out there to whom happens way worse stuff, I feel indeed as one of them – raped. I’ve never would have aloud myself to think this thought becauser there are these many poore girls that feel so much pain. After reading you article I feel not so alone anymore..

  54. Emal says:

    Ich gehe eigentlich ganz gerne klauen und werde nie kontrolliert. Heute habe ich ohne Schwierigkeiten ein Taschenmesser an Bord eines Lufthansa-Fluges geschmuggelt, obwohl ich aussehe wie ein stereotyper Bombenleger.

    Letztens war ich auf der Autobahn in einer Polizeikontrolle; die haben mich komplett ignoriert, obwohl ich ohne Lappen gefahren bin und sich direkt die “Passausländer” auf dem Rücksitz vorgeknöpft, siehe hier: http://goodnoos.wordpress.com/2013/06/19/busted-in-bavaria

    In Italien haben die Bullen nur kurz meinen Pass angeschaut und ein Erinnerungsfoto mit dem iPhone gemacht. Seit ich keine Nike-Turnschuhe, Goldkettchen und Kapuzenpullis mehr trage, komme ich allgemein besser zurecht, obwohl einige den Mangel an Street Credibility bemängeln, but white collar crime pays better and is harder to punish.

  55. Charo Mendívil says:

    Gracias.
    Tu Mamá

  56. vielen dank für deine gedanken hierzu. auf der suche nach dem bruch – am aufbrechen, zerbrechen, nicht selber brechen… finden wir hier und da alternativen!

  57. derBruch says:

    voll schön,
    ob es auch ein privileg ist, sich gedanen machen zu dürfen ob das was mensch macht ein sinn ergibt?
    wie oft habe ich mir gewünscht nicht existieren zu müssen, wenn das mein existence ist.
    wie oft sahe ich vorlauter isoliert sein kein ausweg als doch da raus zu gehen unter den weißen unter den sexistichen werten.. unter den lookistiche analyse dieser verlorenen augen.
    ich wünschte mir es wäre immer sommer..zumindest so warm das ich raus gehen kan in park und ohne konsum zwang menshen kennenlernen kann.
    ich wünsche mir wir wären alle erdlinge, jede baum, jede kannichen vrbunden im geste in voller herminie.
    ich erlebe tagtäglich das gegenteil.. gerne wäre ich die mitte
    doch merke ich immer in nachhinein das die mitte nicht ich bin sondern diese struckturen der macht die eine mitte geschaffen haben..zu dem ich nciht dazgehöre..
    aus der ich gerne entkommen würde.
    das entkommen ist ein kunst.. zufor kommt jedoch das sehen. irgendwo dazwiechen derBruch.

  58. again: vielen dank fürs teilen deiner gedanken <3 this means a lot to me… really.

  59. Bäumchen says:

    Unglaublich schöner Post, danke dafür! Das was so stark dabei herausstrahlt für mich insbesondere ist das, was dein Vater und du teilen – das berührt mich so sehr und ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du das Gefühl hattest, da stirbt was …

    Das ist nicht im mindesten Maß vergleichbar; aber ich hab trotz starker Assimilation (bis zum Verlust der türk. Sprache und Annahme der Taufe) an die deutsche Kultur den türkischen Pass behalten. Es war viele Jahre meines Lebens neben meinem Namen das einzige das mich an meine Geschichte erinnerte; während alles um mich her danach drängte dass ich sie vergaß.

    Das was du über Geflüchtete zitierst, finde ich super interessant. Eben auch der Grund staatlicher Gewalt die an ihnen abgearbeitet wird- weil sie eben den Staat an seine Grenzen bringen.

  60. huhu. vielen dank für deine gedanken hierzu.
    ja die ganze sache um den ‘poc’-begriff ist sehr vielfältig und komplex. ich verstehe, dass sich meine eltern in hamburg zum beispiel nicht als people of color aktiv positionieren – jedoch kennen sie (durch mich und auch andere) den begriff mittlerweile und verstehen sich durchaus mitgemeint. sie tragen den begriff und die damit zusammenhängenden solidarischen kämpfe von rassifizierten menschen weltweit, weiter in ihre netzwerke. als internationalist_innen ist dies für sie auch selbstverständlich… ich spreche mit meinen jüngeren geschwistern dazu – sie sagen “cool, jetzt sind wir poc, das klingt gut – und macht ja auch sinn, nee?! ‘ausländer’ sind wir ja nicht und ich wurde ja auch hier geboren… aber ‘deutsche’ wollen wir auch nicht sein.” beim besprechen mit genoss_innen die erst in den letzten monaten_jahren nach ‘schland gekommen sind (vor allem non-citizen) tauschen wir uns auch ständig über unsere politische praxen aus, über begriffe die wir emanzipatorisch zur selbstbezeichnung nutzen. ‘People of Color’ hat sich unter den non-citizen genoss_innen mit denen ich arbeite mittlerweile auch etabliert – wir haben viel hierzu diskutiert und gemeinsamkeiten gefunden warum wir den begriff wie er steht so wichtig finden. als politischen kampfbegriff und zu markieren “wir sind nicht NUR migrant_innen”, denn es gitb auch /weiße/ migrant_innen und auch gegen die konstruierte dichotomie von “deustchen” und “nicht-deutschen” nach einer willkürlichen staatsangehörigkeitzuschreibung… sprich: mittlerweile kommt der begriff auch in politsichen essays und callouts vor. und trotzdem sehe ich die notwendigkeit nicht über die köpfe von menschen hinaus bezeichnungen zu verallgemeinern und so als “das etablierte” zu festigen — PoC ist eine dynmaische politische selbstbezeichnung… “die PoC” gibt es natürlich nicht und menschen aufgrund von einem nicht-/weiß/ gelesen werden als PoC von außen zu bezeichnen erlebe ich auch als problematisch — daher ja die wichtigkeit der selbstbezeichnung. und davon gibt es multiple… und ich glaube dass leute die working class non-/white/ people sind (welche die absolute mehrzahl von nicht-/weißen/ menschen in ‘schland sowie weltweit darstellen) ihre eignen bezeichnungen finden und eigene solidaritätsstrukturen aufbauen… die bezeichnung ‘PoC’ kommt jedoch nicht zuletzt auch aus working class solidaritätsstrukturen im us.s.-amerikanischem kontext… ich selber sehe mich als financially deprivileged und habitus, also (kulturelles kapital), privileged woman* of color und möchte mich von inspirierenden kämpfen weltweit motivieren und bestärken lassen. die verwendung des begriffes People of Color gehört genauso dazu wie Abya Yala statt weiter kolonialnamen wie lateinamerika zu benutzen… ganz unterschiedliche (und doch teils gemeinsame?) kämpfe die ich versuche in meiner politischen praxis zu vereinen…

  61. Bäumchen says:

    Ich habe in den letzten Wochen viel über das Privileg »Großstadt«nachgedacht. Ich wohne in einer Kleinstadt in Bawü; meine Szene ist weiß, meine Universität ist weiß; ich plane im nächsten Jahr irgendwann in die Großstadt zu ziehen; und ich bin hin und hergerissen zwischen der Erleichterung, die das bereiten wird, weil es dort bereits Strukturen für Menschen wie mich gibt; aber bin auch traurig,weil das was ich hier mitgebaut habe, gut ist. Andererseits es eben so viel Kraft verbraucht hat meinerseits.
    Andererseits frage ich mich, ob es mir wirklich um andere People of Color geht oder ob ich das Label “People of Color” suche, das es hier kaum gibt. Working Class PoC gibts hier nämlich sehr viele. Sie benutzen nur nicht diese Label, sie haben kein Szenesprech drauf undundund …

  62. Jan Wenzel says:

    Liebe Eleonora Roldán Mendívil,

    Ihre Nachricht hat uns schon etwas überrascht und sie trifft uns, zum einen, weil an Ihrer Kritik sicherlich etwas dran ist – dazu gleich – zum anderen aber, weil sie in Ihrer massiven Anklagehaltung natürlich bei uns zu Abwehrreflexen führt, vielleicht auch führen muss – vielleicht haben Sie das ja so intendiert.

    An Ihrer Kritik ist sicher etwas dran:

    Ja wir sind eine Gruppe von mehrheitlich – wie soll ich das schreiben, denn ich will hier gar keine Nationalitäten-, Farben- etc. Debatte aufmachen – so genannten “Weissdeutschen”.
    Ich würde mal versuchen uns anders zu beschreiben: Wir sind eine Gruppe von überwiegend priviliegierten Leuten, die sich gerne mit sozialen und gesellschaftlichen Bewegungen in Lateinamerika und Deutschland auseinandersetzen; insbesondere aber auch damit, was wir damit zu tun haben.

    Privilegiert sind wir, weil wir glaube ich alle in relativem Wohlstand aufgewachsen sind, weil wir fast alle studieren können oder konnten, weil wir einen Pass haben, der uns viele Türen öffnet und weil wir ab und zu auch die finanziellen Mittel besitzen, die es uns möglich machen nach Lateinamerika zu reisen. Weil wir wahrscheinlich alle – auch mit prekären Jobs dazwischen – irgendwann in Positionen landen, in denen wir keine Not leiden werden.

    Sie haben auch recht mit den vielen deutschen Stimmen auf dem Podium:

    Ja auf dem Podium sitzen wieder mal überwiegend – wieder diese verkürzende nationale Beschreibung – “Deutsche”.
    Das war vom Ursprung nicht so geplant:
    – Eingeladen war ein Vertreter unserer langjährigen Projektpartner von tierra unida aus Salitre in Ecuador. Er konnte nicht kommen, weil die deutsche Botschaft trotz zugesicherter und geförderter Reisekosten hohe Anforderungen an die Visumserteilung gestellt hat, die am Ende nicht zu erfüllen waren. Für ihn und für uns sehr frustrierend und auch das wieder eine Reflektionsebene für unsere eigene Privilegierung (die ecuadorianische Botschaft fordert für ein Visum keinen bestimmten Kontostand der letzten 3 Monate – das wäre bei mir wahrscheinlich auch verhehrend). Wir versuchen es nun aber noch einmal im Herbst.

    – Eingeladen war auch ein regelmäßiger Besucher unserer Foren, der gebürtig aus Honduras kommt und über die Arbeit von Menschenrechtsaktivisten in Honduras nach dem Putsch sprechen wollte. Er wollte sehr gerne kommen, hätte auch ein Honorar dafür erhalten, musste aber wegen eines familiären Termins absagen.

    – Nun sitzt “nur noch” der Botschafter der Republik Ecuador auf dem Podium. Wie ich meine aber ein guter Gast, um über Solidarität im 21. Jahrhundert zwischen vielen (nicht den) Regierungen Lateinamerikas zu sprechen und zu erklären, warum Ecuador unter der aktuellen Regierung auf bestimmte Form von Unterstützung aus dem Globalen Norden verzichtet/bzw. verzichten will. Wir haben lange darüber diskutiert, ob wir jemanden aus einer Regierung einladen, fanden es aber inhaltlich einfach interessant. Da sind wir dann nicht dogmatisch.

    – Immer wieder sind auch POC für eher kürzere, manchmal auch längere Zeit bei unserer Gruppe. Jetzt können wir als Gruppe uns natürlich fragen, warum wir uns immer wieder auf einen Kern von Leuten reduzieren, die nicht POC sind (…) machen wir auch immer wieder. Das ist wahrscheinlich einer der Treffer. Heisst das jetzt aber, dass wir uns nicht mehr mit politischen und sozialen Fragen beschäftigen sollen, die mit Deutschland und Lateinamerika zu tun haben? Ein Wandel der letzten über zehn Jahre war für uns, dass wir bei ReferentInnen immer erst schauen, ob es zu den Themen, die uns interessieren, die an uns heran getragen werden und die wir in die Potsdamer Öffentlichkeit tragen wollen, Personen aus Sozialen Bewegungen gibt, die aus Lateinamerika kommen und gerade hier über ihre Arbeit berichten. Wir versuchen – als ehrenamtlicher Verein – immer ein Honorar für die ReferentInnen zu organisieren, auch wenn wir nicht existenzsichernde Sätze zahlen können und damit zum Prekariat beitragen. Wir können sicher noch viel über unsere Öffentlichkeitsarbeit lernen, müssen dabei aber auch aufpassen, dass wir mit dem Ziel, Themen aus dem Globalen Süden in Potsdam (im Globalen Nord/Osten), für unsere Zielgruppe verständlich bleiben. Trotzdem, dass bleibt eine Baustelle.

    2. Abwehrreflexe?!
    Erst einmal gar nicht Abwehr. Von mir aus eher die ernsthafte und herzliche Einladung zu unserer Feier zu kommen. Natürlich wollen wir bei einem Geburtstag auch uns feiern, ja wir wollen mit unseren Gästen Spass haben. Wir wollen aber auch unser Verständnis von Solidarität hinterfragen, aktuelle Impulse mitnehmen. So ist die Podiumsdiskussion gedacht und dabei sind wir bereit kritische Kommentare auf uns zu nehmen. Wir hätten natürlich auch nur selber reden, eine “Leistungsshow” a la Dirk Niebel machen können, um “uns” zu feiern – aber das ist nicht unser Stil, das lehnen wir ab und darauf haben wir keine Lust.

    Abwehr auch insoweit, als dass wir schon gerne die Chance erhalten würden, dass Sie uns und unsere Arbeit kennenlernen; bevor sie oberflächlich von einem Plakat und einem kurzen Text das öffentliche Label “Kotz” bekommen.

    tierra unida würde nie eine “Trommelveranstaltung” organisieren – wir haben aber schon mal Gitarre am Lagerfeuer gespielt. Klare Abwehr gegen solche Klischees und ich weiss nicht, woher diese Assoziation von Ihrer Seite kommt.

    Von mir aus also nochmals die Einladung: Wenn Sie etwas an unserer Solidarität “ankotzt”, dann kommen Sie doch gerne vorbei und treten in den Diskurs mit uns.
    Gerne können wir uns darüber verständigen, dass Sie einen kurzen Redeslot vor oder nach der Podiumsdiskussion erhalten, um uns zu sagen, warum Solidarität im 21. Jahrhundert nicht mehr nötig sein soll.
    Wahrscheinlich könnten wir etwas davon lernen, womöglich aber auch Sie über uns, von den anderen Podiumsgästen oder auch aus dem Publikum. Vielleicht bestätigt sich aber auch Ihr Bild von uns aus der Beobachtung dieses ganzen Haufens von “Weissnasen”. Sicher weiss Frau dass aber erst nachher, dann aber fundiert und reflektiert.

    Solidarische Grüße

    Jan Wenzel

  63. Maxx* says:

    Outsch, Sookee disst Unsichtbarkeit und macht ein cooles Vid nur mit /weißen/ dazu. Und der Typ danach rappt auch noch ‘das ist multikulturell’…
    und diese wiederholten Gewaltdrohungen find ich auch eher unschön.
    freu mich auf deinen comment,
    greets, Max (/weißer/ Schwuler)

  64. Pingback: Gender-Liste, Mutvilla, Queere Hochschultage, Rassismus, Solidarität, Verantwortung, Diskurs_Macht | Mein Körper ist _

  65. Pingback: Gender-Liste, Mutvilla, Queere Hochschultage, Rassismus, Solidarität, Verantwortung, Diskurs_Macht | Mein Körper ist _

  66. Pingback: Re:Gender-Liste, Mutvilla, Queere Hochschultage | Mein Körper ist _

  67. Pingback: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Feministische Netzpolitik und das Problem interkultureller Trainings – die Blogschau